Gedankennotiz: Kinder des Zorns

Wir Kinder des Zorns sind nichts als mit unserem Herzen verbunden.

Wir haben einen Sinn für Gerechtigkeit und unser Herz duldet keine Falschheit.

Wir empören uns darüber und sind bereit für die Wahrheit in den Krieg zu ziehen.

Wir können den Weg des Herzens vom Weg der Angst unterscheiden.

Sie sagen wir seinen Streitsüchtig, dabei sind wir nur um Klärung bemüht.

Wir können die Lüge von der Wahrheit und Mut von Angst unterscheiden.

Wir begehen keinen Verrat an unserem Herzen koste es was es wolle!

Wir sind bereit das Feuer eines brennenden Herzens walten zu lassen

und alles, auch uns selbst, in Schutt und Asche zu verwandeln, wenn es denn sein muss.

Jeder Versuch uns den Zorn zu verbieten, führt nur dazu,

dass wir all unser Geschick darauf anwenden, andere Wege zu finden,

euch das Feuer trotzdem zu bringen.

Denn wir sind beauftragt damit die Welt von der Lüge zu reinigen.

Wir sind eure Narren, eure Clowns und eure bitteren Pillen.

Doch wer kann uns Kinder des Zorns halten?

Niemand kann uns halten wenn wir brennen,

der selbst nicht mit sich im Reinen ist.

Tief in uns wissend, die Seele ist unsterblich, haben wir keine Todesangst.

Niemand kann uns halten,

denn wir würden jedem seinen Verrat am eigenen Herzen spiegeln,

würden sie sich von uns im Herzen berühren lassen,

und das wollen sie nicht. Sie lassen sich nicht berühren.

Sie würden vor einem Kind des Zorns demütig werden müssen.

Darauf lassen sich Erwachsene, insbesondere Lehrer und Väter, nicht ein.

Dann schicken sie uns Kinder des Zorns fort.

Sie erzählen uns: „Ihr seid hier nicht richtig.“

Verweise-Ohm-Gymnasium-1998

Verweise-Realschule-Werner-von-Siemens-1998-2

Doch sie schicken nichts anders fort, als ihr eigenes Herz,

dass sie selbst längst verlassen haben.

Die feigen Lügner wollen Frieden ohne Auseinandersetzung,

im Irrglauben, das eine gäbe es ohne das andere.

Sie wollen rein sein, aber sind zu feige sich dem schmerzhaften Prozess der Läuterung zu stellen.

Sie fürchten ihr Herz, denn sie haben sich des Verrates vor ihrem Schuldig gemacht.

Darum flüchten Sie in eine kalte Traumwelt aus nichts als Illusion, denn sie ahnen,

dass vor der Heimkehr der Verrat mit Schmerzen abgebüßt werden muss.

Mit offenen Augen gehen sie dann durch die Welt und sehen nichts mehr.

Sie sind lebende Tote. Ohne Herz sind sie lebende Tote.

Sie nehmen Gift zu sich und versuchen sich mit Lärm und Spielen abzulenken,

im Irrglauben sie könnten ihrem Tag des jüngsten Gerichts entkommen,

der Tag an dem sie der Tod dazu zwingt ihr Herz noch einmal fühlen.

Ein Kind des Zorns halten, kann nur wer stets den Weg seines Herzens gegangen ist,

wer den heiligen Schutzraum seines Herzens betreten kann,

der bleibt unberührt vor den Flammen.

Sie sagen uns wir hätten uns nicht unter Kontrolle.

Dabei fürchten sie sich nur vor unserer Gabe uns der Wahrheit zu stellen

und sie durch uns wirken zu lassen, weil sie diese Gabe nicht haben.

Kommentar verfassen