Frank Lee Döllinger

Als Kind machte Frank Lee seine ersten Schritte im Breakdance. Er spürte früh einen Unterschied, zwischen einer Bewegung, die Leidenschaft in sich trug, und einer, die „leer“ war. Die Frage, was diese Unterscheidung ausmacht, führte ihn unerwartet in die Tiefen des Bewusstseins und seiner Beziehung zum Körper. Seit nun mehr als zwanzig Jahren ist dies die Leitfrage seiner fortwährenden Odyssee. Eines ist klar: Tanz ist keine Tätigkeit, es ist ein Zustand. In seinem kontrastierenden Leben gelingt ihm immer wieder der Spagat zwischen künstlerischer Avantgarde und therapeutischer Arbeit. Frank Lee ist Teil internationaler künstlerischer Kooperationen und einer der Wenigen, die Tanz aus Sicht eines Künstlers wie der eines Therapeuten lehren können.

“Frank Lee Döllinger fällt als der Souveränste auf, wenn er sich bewegt. Seine Bewegungen künden von einer Tanzlust, in der die Frage nach gleich oder anders einfach verdampft.”

Theaterrezension zum Stück „Same Same But Different“ der Frankfurter Allgemeine Zeitung (2016)