Bewegungsmodalitäten

Geschwindigkeit

Schnell
Langsam

Volumen

Großes Volumen

Großes Volumen, große Bewegungen, viel Raum einnehmen, große Kinesphäre, weite Bewegungen, auslandende Bewegungen, betonung auf Extremitäten, Arme, Beine

Kleines Volumen

kleine Bewegungen, betonung auf Kopf, Brust, Hüfte, Finger, Zehen, wenig Raum einnahmen,

Continuität

Discontinuierlich

Harte Richtungswechsel, Richtungsumkehr, Harte Starts und Stops, Ecken und Kanten

Continuierlich

Schleifen und Kreise, Kurven, Ellipsen, keine Kanten und Ecken, keine Stops

Auftrieb vs. Schwerkraft

Schwerkraft

Körper hat Gewicht, fest auf dem Boden stehen, Verwurzelt sein, nach unten ziehend

Auftrieb

Körper fliegt nach oben, den Boden unter den Füßen verlieren, Körper hat kein Gewicht, zieht nach oben

Pretentiös vs. Authentizität

Pretentiös, Fake

Eine „leere“ Bewegung. Bewegung aus verlegenheit. Die eigene Unsicherheit hinter einer Bewegung verstecken. Gespielte hingabe. Etwas vorspielen. Kopierte Bewegugen. Gespielte Leidenschaft. Nicht mit der Seele getanzt. Effekthascherei. Zuschauer beeindrucken, aber nicht berühren können. Element Luft.

Authentiziät, Real

Jede Bewegung mit Herz und Seele machen. Sich einer Bewegung völlig hingeben. Die eigene Unsicherheit zeigen. Sich zeigen. Tanz ist Ausdruck der Seele. Sich selbst tanzen. Fühlen. Verbunden sein mit sich, der Bewegung, der Musik, allem. Nicht Kopieren, sondern schöpfen. Kreativ sein. Bewegung aus dem Moment heraus entstehen lassen. Zuschauer im Herzen berühren können. Keine Effekte und Tricks nötig. Element Wasser.

Kraftvoll vs. Kraftlos

Kraftlos

Eine Bewegung zögerlich ausführen. Zweifel haben am nächsten Schritt. Eine Bewegung nicht „zuende“ bringen, nur andeuten. Fragil sein. Angst haben entscheidungen zu treffen: „Ich trau mich nicht.“ Oder: Zart sein. Liebevoll spüren. Weniger tun, mehr sein. Weniger sagen, mehr lauschen. Element Luft.

Kraftvoll

Entschlossenheit in die nächste Bewegung zu machen. Eine Bewegung vollständig zur Entfaltung geben. Einer Bewegung ihren Raum und ihre Zeit geben. Dahinter stehen. Sich in eine Bewegung „hineinlegen“. Verantwortung für den Tanz übernehmen. Entscheidungen treffen: „Hier geht es weiter.“ Weniger lauschen, mehr ausdrücken. Element Wasser.

Isoliert vs. Ganzheitlich

Isoliert

Einzelne Körperteile unabhängig voneinander Bewegen. Bewegungen Sequenziell bewegen, nacheinander.

Ganzheitlich

Alles bewegt sich gleichzeitig. Voller Körpereinsatz bei jeder Bewegung.

Aufbau vs. Kollaps

Aubau

Auftrieb, nach oben ziehend. Den Boden unter den Füßen verlieren. Einatmen. Spannung von Innen aufbauen. Haltung bewahren. Schultern in den Nacken ziehen.

Kollaps

Entpannung. Ausatmen. Zusammensinken. Schwerkraft. Bodenkontakt. Entspannen. Fließen lassen. Hingeben. Schultern absinken lassen.

Vollendet vs. Unvollendet

Unvollendet

Eine Bewegung wird nur „skizzenhaft“ ausgeführt, nicht zuende gebracht, nicht voll ausgeführt. 100% eine Bewegung waren beabsichtigt, 60% wurden ausgeführt. Eine Bewegung hat nicht genug Zeit gekommen, um sich zu entfalten. Sie wurde abgebrochen. Eine Bewegung hat nicht genug Raum bekommen, um sich zu enfalten. Sie wurde klein gehalten.

Vollendet

Eine Bewegung wird so ausgeführt, wie sie beabsichtigt war. Das Gefühl die Bewegung „zuende gebracht“ zu haben. Die Bewegung hat ihre Zeit und ihren Raum bekommen, die sie gebraucht hat, um sich zu entfalten. Keine Bewegung aus Verlegenheit gemacht oder unterlassen.

Übung: Slow-Motion (Baseball Bat, Slow Motion Walk)

Hecktisch vs. Gelassen

Hecktisch

Unkontollierte Bewegungen. Unbewusstes Handeln. Schnalzende Bewegungen. Schnelle Bewegungen. Unstetige Bewegungen – unentschlossen, spontaner Richtungs bzw. Konzeptwechsel, kein Vertrauen in die Bewegung und in den Flow haben, unvollendete Bewegungen,

Gelassen

Volle Aufmerksamkeit bei jeder Bewegung. Vertrauen in den Flow haben. Eher continuierliche Bew,egungen, ganzheitlicher Körpereinsatz, Vollendung einer Bewegung

Autoritär oder Kopie

Autorität, Antwort

Eine Bewegung als Statement ausführen. Eine Beweung als Antwort nicht als Frage ausführen. Nicht mehr Verhandelbar. Das ist meine Bewegungssprache. So mache ich das. Verantwortung übernehmen für die Konsequenzen der Bewegung. Das Statement muss über den Tod hinaus gehen. Innerlich vor Gericht gehen: „Stehst du zu dem wie du dich bewegst?“ „Ja!“ Sich nicht Hetzen lassen. Die letzten 10% machen. Machen was von innen gemeint war. Gelassenheit, Vollendung. Antwort hat gravitation.

Kopie, Frage

Eine Bewegung als Frage in den Raum stellen. So Richtig? Verhandelbar sein. Die Verantwortung abgeben. Die Bewegung ist keine Antwort. Nach einer externen Autorität sehen. Jemand weiß wie es geht und ich muss es von ihm lernen. Fremde Kräfte bremsen. Ausführung von 90 statt 100%. Verlegenheitsbewegungen, unsicherheit, hektik. Frage hat auftrieb.

Must vs. Scheu

Mut

Ausdruck, Vollendung, End-Ranges, Vollsprektrum, Expansion, Freiheit, Vertrauen, Innovation, Hingabe, unkomfortable, befreiend, öffnend

Scheu

Kontrolle, Zögerlichkeit, Zaghaftigkeit, Unvollendet, klein, kraftlos, unklar, unentschlossen, und entschieden, lähmend, paralysierend, normiert, verschlossen, exerimentierscheu

Wahrnehmung

Lauschen, Fühlen, Konzentration, „Ins Zentrum des Geschehens“ blicken, Bewusstheit, Präzision

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