Why we need to dance

The need for self-expression

We have a natural inborn need for self-expression. Remember the moments where you feel joy, anger, or sadness, but the circumstances do not allow you to express your emotions. Holding back anger makes you feel like a volcano that wants to erupt but cant and often it’s starting to eat you up from inside. Suppressed sadness could accumulate and breaks through the surface as depression. In order to be in balance, we need to express what is in us.

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Die Kinder des Zorns

Wir Kinder des Zorns sind nichts als mit unserem Herzen verbunden.
Wir haben einen Sinn für Gerechtigkeit und unser Herz duldet keine Falschheit.
Wir empören uns darüber und sind bereit für die Wahrheit in den Krieg zu ziehen.
Wir können den Weg des Herzens vom Weg der Angst unterscheiden.
Sie sagen wir seinen Streitsüchtig, dabei sind wir nur um Klärung bemüht.
Wir können die Lüge von der Wahrheit und Mut von Angst unterscheiden.
Wir begehen keinen Verrat an unserem Herzen koste es was es wolle!
Wir sind bereit das Feuer eines brennenden Herzens walten zu lassen
und alles, auch uns selbst, in Schutt und Asche zu verwandeln, wenn es denn sein muss.
Jeder Versuch uns den Zorn zu verbieten, führt nur dazu,
dass wir all unser Geschick darauf anwenden, andere Wege zu finden,
euch das Feuer trotzdem zu bringen.
Denn wir sind beauftragt damit die Welt von der Lüge zu reinigen.
Wir sind eure Narren, eure Clowns und eure bitteren Pillen.
Doch wer kann uns Kinder des Zorns halten?
Niemand kann uns halten wenn wir brennen,
der selbst nicht mit sich im Reinen ist.
Tief in uns wissend, die Seele ist unsterblich, haben wir keine Todesangst.
Niemand kann uns halten,
denn wir würden jedem seinen Verrat am eigenen Herzen spiegeln,
würden sie sich von uns im Herzen berühren lassen,
und das wollen sie nicht. Sie lassen sich nicht berühren.
Sie würden vor einem Kind des Zorns demütig werden müssen.
Darauf lassen sich Erwachsene, insbesondere Lehrer und Väter, nicht ein.
Dann schicken sie uns Kinder des Zorns fort.
Sie erzählen uns: „Ihr seid hier nicht richtig.“

Doch sie schicken nichts anders fort, als ihr eigenes Herz,
dass sie selbst längst verlassen haben.
Die feigen Lügner wollen Frieden ohne Auseinandersetzung,
im Irrglauben, das eine gäbe es ohne das andere.
Sie wollen rein sein, aber sind zu feige
sich dem schmerzhaften Prozess der Läuterung zu stellen.
Sie fürchten ihr Herz, denn sie haben sich des Verrates vor ihrem Schuldig gemacht.
Darum flüchten Sie in eine kalte Traumwelt aus nichts als Illusion, denn sie ahnen,
dass vor der Heimkehr der Verrat mit Schmerzen abgebüßt werden muss.
Mit offenen Augen gehen sie dann durch die Welt und sehen nichts mehr.
Sie sind lebende Tote. Ohne Herz sind sie lebende Tote.
Sie nehmen Gift zu sich und versuchen sich mit Lärm und Spielen abzulenken,
im Irrglauben sie könnten ihrem Tag des jüngsten Gerichts entkommen,
der Tag an dem sie der Tod dazu zwingt ihr Herz noch einmal fühlen.
Ein Kind des Zorns halten, kann nur wer stets den Weg seines Herzens gegangen ist,
wer den heiligen Schutzraum seines Herzens betreten kann,
der bleibt unberührt vor den Flammen.
Sie sagen uns wir hätten uns nicht unter Kontrolle.
Dabei fürchten sie sich nur vor unserer Gabe uns der Wahrheit zu stellen
und sie durch uns wirken zu lassen, weil sie diese Gabe nicht haben.

Neue Bewegungen entdecken

Was kannst du tun, um neue Bewegungen zu entdecken? Es kommt immer wieder vor, dass du eine „Schleife“ gerätst. Deine Art, wie du dich bewegst wiederholt sich ständig und du hast das Gefühl es kommt nichts neues dazu. Wenn das so ist, dann mache das:

Abstraktion

Sieh dich in deiner Umgebung um. Betrachte Objekte wie Schränke, Stühle, Bäume, Gebäude, etc. Stelle dir vor, was du siehst ist nur eine Momentaufname (Foto) von einem fließenden Prozess, von etwas das in Bewegung ist. Versuche dir Vorzustellen es ist eine riesen Party, es läuft Musik und alles tanzt. Wie bewegen sich die Objekte? Welche Körpergefühl hat diese Objekt? Dann Versuche das irgendwie in deinem Körper nachzuempfinden und in Bewegung auszudrücken. Vermutlich wirst du das Gefühl haben, dass du nur Ansatzweise das so ausdrücken kannst, wie du es dir vorstellst. Sei nicht frustiert. Jede noch so kleine neue Erfahrung ist sehr wertvoll. Es geht nicht darum eine Idee vollständig auszuarbeiten. Das kannst du später tun. Diese Übung dient nur dazu neue Türen für einen Spalt zu öffnen.

Angenommen dieses Foto wäre nur eine Momentaufname. In Wirklichkeit ist das eine Party und alle Objekte auf dem Bild tanzen durch die Gegend. Stelle dir vor es läuft Musik. Wie würden sie sich Bewegen? Welches Körpergefühl hätten sie? Stelle dir unterschiedliche Szenarien vor: Es läuft etwas Wildes (Techno/Metal). Es läuft etwas melancholisches (Chello). etc.

Handicap

Wenn du merkst, du wiederholst dich in deinen Bewegungen, dann verbiete dir einfach diese Bewegung. Angenommen und stellst fest, dass du ständig mit dem rechten Arm tanzt. Dann steckst du deine rechte Hand in die Hosentasche und hälst dich am Stoff fest, sodass sich der Arm sich nicht mehr richtig bewegen kann. Du tanz einfach weiter, aber erinnerst dich stets daran, dass du alle anderen Körperbereich bewegen darfst, außer den rechten Arm. Du kannst auch einen Schritt weiter gehen und dich darauf fokussieren, nur mit den Körperteilen/-bereichen zu tanzen, in denen du das wenigste Körpergefühl hst. Angenommen du stellst fest, dass stark im Ausdruck mit den Armen bist, aber in den Beinen kaum Feeling hast, dann nimm die Arme hinter den Rücken, greife dich selbst am Handgelenk und drücke dich nur in den Beinen aus.

Der pure Protest

Das ist eine sehr sehr wichtige und mächtige Übung! Ich empfehle dir sehr dich damit zu beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass du dich beim Training in einer Umgebung befindest, wo du sowas machen kannst: Was sehr beim Tanzen hindert, sind Blockaden wie falsche Scham, Perfektionismus, falsche Erwartungen, Klisches, etc. Dadaurch werden ganze Bewegungswelten negativ beurteilt, bevor sie überhaupt betrachtet wurden. Riesige Mengen an möglichen Bewegungen werden nicht genutzt, wegen einer falschen Annahme. Widme dich einige Zeit lange im Training folgender Übung: Stelle dir vor es gäbe zwei Versionen von dir. Eine total freie Version und eine verklemmte Version. Versuche so hässlich wie du nur kannst zu tanzen. Einfach richtig scheiße tanzen. Stelle dir vor es würden dich Leute beobachten. Unter ihnen ist die verklemmte Version von dir. Schlüpfe in die Rolle der freien Verson von dir und versuche dich so zu bewegen, dass jeder der Zuschauer (insbesodere die verklemmte Version dir, die dir zuschaut) dich für völlig behindert hält. Versuche alles zu geben, um eine möglichst groteske, widerliche, peinliche Figur abzugeben. Fühle dich dabei komplett frei und ungehemmt. Stelle dir vor die freie Version von dir tanzt so peinlich, dass die verklemmte Version von dir sich für sie fremd schämt. Stelle dir vor wie dein freies Du damit nicht mehr aufhört und nur noch extremer wird, sodass sich im verklemmten Du sogar schon Wut und Agression gegen das freie Du regen. Der Grund warum so etwas Agression in dir erregen kann, ist weil du einem wunden Punkt in dir triffst. Es ist die Freiheit die du dir selbst verbietest. Versuche genau darauf zu zielen. Sei die perinlich tanzende Person, die die verklemmte Version von dir zum explodieren bringt. Protestiere gegen geltende Konventionen. Einfach ausgedrückt: Tanz einfach mal so scheiße wie du nur kannst. Du knackst Türen auf dabei und ganze Bewegungswelten sind wieder zugänglich. Welten die voller Schönheit und Tiefe sind.

Was ist Tanzen?

Zuerst dachte ich Tanzen bedeutet sich zur Musik zu bewegen. Dann lernte ich Stile kennen, wie beispielsweise Butoh (japanischer Ausdruckstanz), wo oft ohne Musik gearbeitet wird und Bewegungen so minimalistisch werden, dass äußerlich oft kaum noch Bewegung sichtbar ist.

Der eine Tänzer kann nur Choreografien, der andere nur improvisieren. Manche gehen technisch, fast schon wissenschaftlich an die Sache, während die andere sich in Trance tanzen. Im Grunde ist schon das Gedrängel im Supermarkt eine Gruppenimprovisation. Ich bin zum Schluss gekommen: Tanz ist all das, was sich der Tanzende darunter vorstellt und das ist bei jedem anders.

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Im Interview bei „baestard.de“

Ein Auszug aus dem Interview:

(baestard) Was sind Deine drei fundamentalen Regeln für den Erfolg? Warum?

  1. Vertrauen

Ich muss mich ständig auf neue Situationen einlassen, bei denen ich keine Ahnung habe, was mich erwartet. Das einzige, was mir in solchen Momenten ein Gefühl von Sicherheit bietet, ist mein Vertrauen darin, das am Ende alles gut wird. Deswegen wird auch alles gut….

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    Selbstbewusst sein und selbstkritische Gedanken ausschalten beim Tanzen

    So schaltest du Gedanken aus die dich beim Tanzen verunsichern. Falsche Gedanken nehmen Selbstbewusstsein und du fühlst dich unsicher beim Tanzen. Ein unruhiger Geist, ständiges Denken und innere Selbstgespräche können dich aus dem Bewegungsfluss, dem Flow heraus holen. Er ist oft der innere Kritiker, der dich dabei bremst dich frei zu Bewegen. Auch Ängste, die nicht begründet sind, können dich zurückhalten frei zu werden.

    Beispiele für blockierende Gedanken:

    • „Ich kann nicht Tanzen.“
    • „Wenn ich mich bewege sieht das nicht gut aus.“
    • „Das sieht total affig aus wenn ich mich frei bewege.“
    • „Ich bin total steif.“
    • „Ich bin total unflexibel.“
    • „Ich habe Rückenprobleme.“
    • „Männer tanzen nicht wie Frauen.“
    • „Ich will so tanzen wie jemand bestimmtes.“
    • „Die halten mich für Bekloppt wenn ich mich so bewege.“
    • „Die Szene wird mich nicht mehr anerkennen, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne.“
    • „Das ist total schlecht im Vergleich mit Person XY.“
    • „Ich brauche einen Lehrer der mir das tanzen zeigt.“
    • „Ich weiß nicht was ich machen soll.“
    • „Was denken die anderen?“
    • „Ich kann meinen Kopf nicht ausschalten.“
    • „Ich weiß nicht was ich da tue und es macht mir Angst.“
    • Generell Unruhe im Kopf. Selbstgespräche beim Tanzen

    Gründe und Herkunft solche Gedanken

    Missgunst anderer Menschen.

    • Du spürst ihre Gefühle der Missgunst. Wie ein Magnet, je weiter du dich von ihnen Entfernst, um so weniger ist davon spürbar.
    • „Pass dich an. Mach dich klein wie wir.“

    Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft

    • Gut Aussehen
    • Anderen gefallen (Jury, Freunde, Szene)
    • Du „musst“

    Schule

    • Der Lehrer kann es, ich muss es machen
    • Ich bin gut wenn ich brav nachmache
    • Selbst denken und kreieren wird selten gefördert
    • „Normal“ sein.
    • Etwas das wie Arroganz aussieht ist in Wirklichkeit Selbstwertschätzung.

    Medien

    • Wie Tanz auszusehen hat
    • Wie ein Tänzer sich zu zeigen hat

    Unruhiger Geist

    • Verkopftes Leben. Denken ist in dieser Gesellschaft alles. Fühlen weniger.
    • Fühlen, Fühlen, Fühlen
    • Augen zu machen, Fühlen
    • Achtsam Atmen beim Tanzen

    Ein Grund mehr die schlechten Gedanken durch gute zu ersetzen

    • Bei Auflösung all dieser Gedanken befreist du dich im ganzen Leben
    • Tanz und Kunst allgemein ist ein kleine Abbild vom ganzen Leben
    • Überwindest du die Hürden im Tanz kannst du sie im Leben auch überwinden.

    Die nützlichen Gedanken

    • „Ich löse mich vom inneren Zwang mich beweisen zu müssen.“
    • „Ich löse mich vom Streben den Erwartungen anderer entsprechen zu müssen.“
    • „Ich löse mich von dem Bedürfnis die Anerkennung meines Umfeldes zu erhalten. In dem ich mich selbst beim Tanzen ausdrücke hebe ich einen Schatz, der mich in meiner ganzen Seele erfüllt.“
    • „Ich wage den Schritt in die Freiheit, den die Missgönner selbst fürchten.“
    • „Am Anfang wirkt immer unelegant und unfertig aus. Das ist ein Gesetz der Natur, dem jede Entwicklung unterworfen ist.“
    • „Person IX ist sehr gut in dem was sie tut. Ich bin sehr gut in dem was ich tue.“

    Wie du die blockierenden Gedanken durch die nützlichen Austauscht erfährst du am Ende des Videos. Ich zeige eine kleine Selbsthypnose-Übung mit der sich vieles leicht korrigieren lässt.