Die letzten dreißig Prozent

Wenn Sie Flow-Bewegung üben, erhalten Sie häufig aus dem Nichts Ideen oder Gefühle für die Bewegungen, die Sie ausführen möchten. Nachdem Sie eine Bewegung ausgeführt haben, stellen Sie fest, dass Ihre Ausführung nur 70% der ursprünglichen Idee entspricht. Dies ist seltsam, insbesondere wenn die Bewegung für Sie überhaupt nicht physisch oder koordinativ herausfordernd gewesen wäre. Aus irgendeinem Grund vermeiden Sie es, dem Ausdruck die richtige Zeit und den richtigen Raum zu geben. Die Erweiterung Ihrer Freiheit, sich in diese ausgeschlossenen Räume zu bewegen, wird die Reise Ihres Lebens sein.

Die Struktur des verbotenen Raumes

Der Raum, den Sie nicht betreten, hat eine Struktur, die von Ihren Überzeugungen bestimmt wird. In der westlichen Gesellschaft wird das Becken beispielsweise als sündiger Ort angesehen. Damit ist Scham und Angst verbunden. In der deutschen Sprache heißt das Geschlecht „Geschlecht“, was von „schlecht“ abgeleitet ist, und das gesamte Gebiet wird „Schambereich“ genannt, was „Gebiet der Schande“ bedeutet. Frauen dürfen bis zu einem gewissen Grad mit Beckenbewegung tanzen, aber für Männer ist dies im Allgemeinen ein verbotener Ort. Für die meisten westlichen Männer ist das Becken ein Teil des Körpers, der völlig unbewusst ist. Es ist eine gedämpfte, fast nicht existierende Region. Wenn also eine Bewegung durch den Körper eines Mannes läuft und in die Beckenregion gelangt, würde der männliche Tänzer etwas tun, um das Becken zu umgehen oder die Bewegung vollständig zu unterbrechen.

Eine lebenslange Reise

Da die Hemmung der Beckenbewegung stark mit der westlichen Vorstellung davon verbunden ist, was ein Mann sein sollte, würde die Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit des Beckens die Zerstörung und Wiederherstellung der gesamten Weltperspektive eines Mannes erfordern.

Meditation und Hypnose

Was ist Flow Movement?

Wir sagen, dass Flow ein veränderter Geisteszustand ist, in dem ein Mensch sich selbst verliert und eins mit seiner Aktivität wird. Flow-Bewegung tritt auf, wenn sich durch den Tänzer ein Strom von Bewegungen durch den Tänzer ausdrückt, ohne dass er darüber nachdenken muss.

Sieht aus wie Flow, ist es aber nicht

Von Natur aus möchte Ihr Geist einen Weg gehen, den er bereits gegangen ist. Das heißt, beim Tanzen schlägt der Geist vor, Bewegungen zu wiederholen, die schon einmal gemacht wurden. Es ist verlockend, weil es sich sicher und bequem anfühlt, in der bereits bekannten Welt zu bleiben. Es gibt einen Unterschied zwischen Evolution und Innovation. Die Rekombination vorhandener bereits gelernter Bewegungen ist Evolution. Aber nur wenn Bewegungen auftreten, die keine Rekombination oder Ableitungen anderer bereits bekannter Bewegungen sind, dann handelt es sich bei der Bewegung um eine Innovation.

Wenn der Bewegungsablauf also komplex ist, sich jedoch Elemente derselben Qualität ändern, ist der Tänzer in einer Schleife gefangen. Dies ist eine Art von Monotonie, die die Fähigkeit hat, wie der Rhythmus einer Trommel einen Menschen zu hypnotisieren. Der Verstand wird den Tanz vollständig übernehmen und jede Bewegung ist ein Ergebnis eines Automatismus. Der Tänzer könnte sich in dem Strom von Bewegungen verlieren und ihn fälschlicherweise als „Flow State“ verwechseln. Aber das ist nicht der Flow, den wir als Freestyle Tänzer erreichen wollen. In den Automatismus zu fallen ist eine Form des unbewussten Schlafes und was wir wollen, ist kreative Trance, die völlige Wachsamkeit ist.

Achten Sie auf Wiederholungen

Ein guter Weg, um zu verhindern, dass Sie in einer Schleife gefangen werden, besteht darin, ständig zu beobachten, wo Sie Ihre Bewegungen wiederholen. Natürlich müssen Sie Wiederholungen durchführen, um eine Bewegung zu trainieren, aber achten Sie darauf, dass Sie sie nicht wiederholen, weil sie sich gemütlich anfühlt. Erfinden Sie Ihren Stil und Ihre Bewegungsqualitäten immer wieder neu. Bemühen Sie sich, Ihre eigenen Muster zu brechen.

„Wenn du tanzt, schlägt dein Verstand vor, Bewegungen zu wiederholen, die du bereits kennst, und wenn du dies tust, wirst du mit einem Gefühl der Sicherheit und des Komforts belohnt. Selbst wenn dein Bewegungsablauf komplex ist, sich jedoch Elemente gleicher Qualität ändern, bist du in eine Schleife geraten. Du kannst dich in dem Strom der Bewegung verlieren, der für als ein Trance verwechselt werden könnte. Aber was tatsächlich passiert ist, ist, dass du dich selbst hypnotisiert hast, was eine ganz andere Sache ist.“

Liebe ist eine Religion

Definition von Glaube

Glaube ist: „das auf einer inneren Überzeugung beruhende Fürwahrhalten von Dingen, Erscheinungen, die objektiv nicht bewiesen sind“.

In allen Büchern die selbe Botschaft

Der Konsens aller spirituellen Lehren ist der: „Gott ist Liebe.“, „Die Liebe ist in deinem Herzen.“, „Gott ist in deinem Herzen.“, „Liebe ist die einzige Wahrheit.“, „Gott ist die einzige Wahrheit.“, „Gott ist in dir.“, „Alles ist Liebe.“, „Du bist Gott.“ und so weiter. Liebe, Gott und das wahre Selbst müssen den Beschreibungen nach, dasselbe sein.

Liebe = Gott = wahres Selbst

Wie an die Existent eines Gottes, kann man an die Liebe nur glauben. Sie ist nicht messbar, nachweisbar, definierbar. Wir haben es auch in unserem alltäglichen Sprachgebrauch: „Ich glaube an die Liebe.“

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Die Schuld vor dem eigenen Herzen

Schuld ist relativ

In unterschiedlichen Kulturkreisen zu unterschiedlichen Zeiten waren Dinge Tabu oder völlig akzeptabel. Ein Beispiel dafür ist die Knabenliebe im antiken Griechenland. Dort war die erotisch-sexuelle Liebe eines älteren Mannes zu minderjährigen Jungen gesellschaftlich legitim und gefördert. Sie war eine Praktik der reichen Oberschicht und wurde als Chance gesehen, für Jungen Bildung und Tugend von einem erwachsenen Mann mit hohem Ansehen zu erlernen. Heute ist das eine Straftat. Schuld ist also relativ.

Alltagspsychologisch gesehen ist das Opfer „gut“ und der Täter „böse“. Jeder Mensch ist aber beides, Opfer und Täter, doch sehen wir uns als Opfer, dann haben wir eine dünne haut, sehen wir uns als Täter sind wir sehr kurzsichtig. Als Täter schlüpfen wir gerne in die Rolle des Opfers und exkulpieren unsere Schuld auf andere. Meistens: Eltern, Lehrer und Kirche. Bei der Schuld entscheiden wir selbstgefällig und werden Hochmütig.

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Dem eigenen Herzen dienen

Demut

Das Bedürfnis einem höheren Zweck zu dienen ist ein ganz fundamentales Bedürfnis des Menschen. Zusammenhang mit der Erfahrung: „Leben ist leiden.“ – wie Buddha es formulierte, macht es Sinn. Ohne einem höheren Zweck zu dienen, wäre das viele Leid, welches ein Mensch im Laufe seines Lebens erfährt, für nichts.

Die Tatsache, dass jeder sterben muss, erübrigt die Frage, ob ein Mensch sein Leben für etwas geben möchte oder nicht. Er muss sein Leben so oder so geben.

Eine Definition von Demut: „Bereitschaft zum Dienen.“

Selbstopferung ist der Sinn

Symbolisch betrachtet, ist die Lebenszeit ist nichts weiter als die Chance, einen bereits gezahlten Gutschein für etwas einzulösen. Sein eigenes Leben opfern für etwas, dass man selbst als erstrebenswert und ehrbar erachtet – darum geht es.

Es ist geht darum, für etwas zu Leben und sich für etwas aufzuopfern.

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Physical enjoyments

I always speak about that „good feeling“ that a dancer has to follow when he or she dances. But a „good feeling“ is an abstract term. What does that mean?

If you have nice thought that makes you happy, that’s a different good feeling like the one you have, when you are getting massaged. What I am pointing at, are physical enjoyments.

There are some reference points that I think everybody knows from their own experience which describes the kind of „good feeling“ I am talking about.

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The false brother of trance

Did you notice that everything has a false brother? T the false brother of self-love is narcissism. The false brother of love is attachment. The false brother of unconditional love is addiction. The false brother of giving a compliment is flattering. The false brother of surrender is resignation.

Automatism looks like trance

Many times I meditated and thought that I deeply sunk into myself and immersed myself into the void of nothingness, and then I woke up and realized that I was just sleeping. The false brother of trance is automatism which is sleeping consciousness.

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Why we need to dance

The need for self-expression

We have a natural inborn need for self-expression. Remember the moments where you feel joy, anger, or sadness, but the circumstances do not allow you to express your emotions. Holding back anger makes you feel like a volcano that wants to erupt but cant and often it’s starting to eat you up from inside. Suppressed sadness could accumulate and breaks through the surface as depression. In order to be in balance, we need to express what is in us.

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Schafe und Hirten

Schafe sind nicht selbstbestimmt, sie folgen dem Schaf, welches vor ihnen rennt. Sie laufen da hin, wo alle hinlaufen. Sie geben die Entscheidung über ihren Weg ab und damit ihre Macht. Der Hirte lenkt die Herde mit seinen Hunden. Der Hirte entscheidet und trägt die Verantwortung. Der Hirte hat die Macht über die Schafe.

Es braucht 5% einer Menge von Individuen, die den Weg vorgeben und 95% werden einfach folgen. Es reicht ein Vorbild mit Wirkung.

Wer ist denn nun der, der den Weg vorgibt?

In dem Film Matrix besucht „Neo“ ein Orakel um zu fragen, ob er der Auserwählte ist? Das Orakel blickt ihn skeptisch an und sagt, er sei es wohl eher nicht. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass es Neos eigene Entscheidung ist, ob er der Auserwählte ist oder nicht. Das ist Selbstermächtigung.

Eine Entscheidung ist eine Festlegung, eine Positionierung, eine Festsetzung, eine Satzung. Man sucht sich einen Standpunkt und „setzt“ sich drauf. Damit ist eine Entscheidung auch eine Form des Besitz. Wer sich für Entscheidet fixiert etwas, er wird damit zum Fixpunkt, zum Fix-Stern, zum Star, zum Orientierungspunkt.

Creating new moves

Hello fellow ecstatic dancers worldwide. My name is Frank Lee, the dancing guy with the long hair. Welcome to my first ecstatic dance audio quaratine warmup. Most of us are probably at home in their rooms. Let us use this situation to our advantage and practise some new dancing skills. I hope you created some space in your room to dance. So the idea is: The more freedom we have to move, the more deepness and joy we can experience through our dance. A major part of an ecstatic dancers practise consists of getting out of the box, on all – mental, physical and emotional – levels. The more room – in a sense of movement -, we have to express ourselves, the more intense the experience can be and the chances to reach ecstatsy grows. Unlike our usual ecstatic dance parties, you are now in a private session, surrounded by objects of your household. We can take advantage of that. The following exercise is called: Snapshot of moving things.

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