DANCE2EXPRESS

Ich will nicht warten. Ich muss weiter gehen, komme aber nicht voran. Wie so oft stehe ich mir selbst im Weg. Das Eis kommt mir dünn vor. Angriff oder Rückzug? Quälende Fragen: Was ist wenn? Doch lieber erstarren? Ist nicht mein Stil! Wenn ich jetzt nicht springe, schubst mich später das Leben. Auch nicht mein Stil. Aus der Tiefe ruft die Sehnsucht: „Lasse dich fallen.“ Ich trau mich nicht. Angst lähmt. Das macht mich wütend. Die Wut braut sich zusammen. Jetzt habe ich doch die Kraft. Ich suche mir einen schönen Spot. Ich atme ein. Ich atme aus. Ich schließe meine Augen und springe.

Alles wovor ich mich fürchte begenet mir. Doch der Tanz macht mich Stark. Ich gebe mich hin. Das klingen einer Violine lässt mich tausend Tode sterben. Meine tausend Masken, die mir den Blick auf mich selbst versprerrt haben, fallen von mir ab. Ich kann wieder frei Atmen. Ich kann mich wieder frei Bewegen. Ich fühle mich wieder. In der Leidenschaft finde ich wieder zum Licht.

Jetzt ist alles anders. Jetzt habe ich die Wahl. Jetzt kann ich entscheiden. Im Himmelsreich bin ich ohnehin zuhause. Doch im Schattenreich brennt nur auch mein Licht. Ich bin wieder ein Stück mehr ein Ganzes geworden.

Workshops

Ich habe mich immer geweigert Worte für das was ich mache zu finden. Sie werden dem worum es geht nicht gerecht. Immer mehr habe ich das Gefühl, ich muss es nicht mehr erklären. Die Menschen die zu mir kommen folgen ihrem Gespür und ahnen worum es geht. Ahnst du auch etwas?

Ich zeige euch etwas, das bereits in euch steckt. Die Übungen, die wir zusammen machen, interpretiert jeder für sich selbst. Das Niveau definiert jeder für sich. Wir versuchen an unsere Wurzel, dem Bewusstseinszustand innerer Bewegtheit zu kommen. Wir kommen vom Denken ins Spüren. Es geht um Wahrnehmung, die Verbindung zum Körper. Schaffen wir es die Kontrolle loszulassen, dann werden wir bewegt. Die innere Bewegung dringt an die Oberfläche und drückt sich durch verschiedenste körperliche Reaktionen aus. Es entsteht ein Geisteszustand, der wie ein Rausch ist. Je mehr wir uns dem Rausch hingeben, umso mehr Seele, umso mehr Ästhetik und Vollkommenheit kommt in jede noch so kleine Bewegung. Deshalb nenne ich das Movement Calligraphy. Mit geschlossenen Augen tauchen wir ab in unser Innerstes, so tief wir im Rahmen des Workshops kommen. Tanz ist keine Tätigkeit, sondern ein Geisteszustand, der so mächtig ist, dass wir unsere Ängste und Dämonen damit überwinden können. Tun wir das, bekommen wir das Kostbarste zurück, dass es im Leben gibt: die Liebe.

Vielleicht schaut ihr euch einfach kurz das Youtube-Video (unten) von Strong and Flex an und hört was die dazu sagen. Die waren bei mir im Workshop.

„Vor 3 Wochen durften wir was ganz besonderes erleben. Wir waren Teilnehmer eines Flow Workshops, angeleitet von Frank Lee Döllinger. Unsere Erwartungen daran war neue Flow Moves zu lernen. Das fand auch statt, war aber nicht das Wesentliche. Frank hat uns gezeigt wie man seinen Flow finden kann und sich, befreit vom Denker, in Verbindung mit seinem Inneren, in Bewegung ausdrückt. Wir können nur Jedem empfehlen von diesem besonderen Menschen zu lernen.“

Toni a.k.a. Flex von Strong&FlexTV

Testimonials

Oder seht euch das Feedback von anderen zu meinen Workshops an:

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Katrin Kohlbecher, Instructor der School of Movement Medicine Frankfurt

Termine 2019

20.04. Atelier Orbit24 | Frankfurt Main

15.-16.06. Heidi’s Zauberpark | Wien

12.-16.08. Across The Universe | Wien

07.-08.09. Yogabande | Hannover

26.-27.10. Aterlier Orbit24 | Frankfurt Main

18.-20.10. Neuraum.Berlin | Berlin

21.-22.09. Lichtsaal Grafing | München

FAQ

Die schönste Frage beantworte ich gleich hier: Zu welcher Musik trainieren wir? Unter anderem sowas:

Weitere Fragen wie: Welche körperlichen Vorraussetzungen sollte ich mitbringen? Welche Methoden verwende ich? Darf ich Kinder mitbringen? etc. habe ich hier in den FAQs:

Frank Lee Döllinger

„Der Typ ist verrückt.“ Das höre ich oft über mich sagen. Vielleicht ist da was dran. Vielleicht hilft mir das Tanzen mit meinem Wahnsinn und dem Wahnsinn in der Welt klar zu kommen. Ich glaube so wird generell Kunst geboren.

Ich wollte ein Breakdancer mit meiner vollig eigenen Bewegungssprache sein. Ich dachte mir: Jede Bewegung ist schön, wenn sie mit Seele gefüllt ist. Diese Qualität habe ich beim Training gesucht – 17 Jahre lang. Ich hab nicht geahnt, was ich dabei entecken werde und wohin mich das bringen wird.

Ich habe verschiedene Tanzstile trainiert und mir überall das herausgezogen, was mir gefiel und mir meine eigene Bewegungssprache zusammen gebaut. So einfach ist dieser Weg nicht, denn man geht ihn alleine. Vielleicht ist das der Grund, warum so wenige diesen Weg gehen.

Ich bin kein Guru und kein Heiliger. Ich habe auch Hunger. Was meine Person ausmacht sind vielleicht drei Dinge, die ich in mir trage: Schmerz, Neugier und Mut. Entwicklung findet außerhalb der Komfortzone statt. Der Schmerz lässt mich nirgends komfortabel werden. Fluch oder Segen? Die Neugier gibt mir Orientierung, wohin meine Reise als nächstes geht. Der Mut (vielleicht ist es Dummheit) gibt mir Kraft, um immer wieder den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Das hat mich Grenzerfahrungen machen lassen und das mag einigen Aspekten vielleicht bewundernswert erscheinen, aber ich bin als ganzes ein Trottel wie jeder andere auch.

Bühne

Ich habe mich mit allen möglichen Stilen beschäftigt und mir das raus gezogen, was mir gefiel. Ihr könnt das in meinen Videos sehen. Jedes ist anders. Ich habe alles, Musik, Körper, Geist und Seele, einfach nach meinem Geschmack miteinander verschmolzen.  Meinen Stil könnte ich  „Experimental Expressive Urban Dance“ bezeichnen. Aber: Was sind schon Labels?

„Frank Döllinger fällt als der Souveränste auf […]. Sie [seine Bewegungen] künden von einer Tanzlust, in der die riesige Frage nach gleich oder anders einfach verdampft.“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung


Ich habe mich jedoch für das Unterrichten entschieden, da ich nur hier wirklich das machen kann wie ich es will um das weitergeben, was ich zu geben habe.