Embodied Strechtching – Wiedererschließung des Körpers

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Mit der Geburt sind wir nicht automatisch mit unserem Körper verbunden. Wir müssen erst lernen ihn zu verstehen und zu bedienen. Als Kinder spielen, klettern, fallen, kugeln, rennen und springen herum. Das ist der Prozess der Erschließung des eingen Körpers. Das Gehirn lernt die Physik kennen, die Reaktionszeit, die präzise Ansteuerung der Muskeln. Wenn wir eingeschult werden, wird der Prozess unterbrochen und wir werden an das Sitzen am Schreibtisch gewöhnt. Wer diesen „Verkörperlichungsprozess“ nicht aktiv wieder aufnimmt, der wird auch kaum Körpergefühl haben. Was das für Auswirkungen hat, wissen ja die meisten. Und die Lösung ist Kinderleicht. Genauer gesagt: Neugeborenenleicht.

Weitere Links:
Musik: https://soundcloud.com/baikalnomads/mixtape-56-by-joep-mencke

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Termine:

Flow.Movement: 20.7 – 21.7.2018 in Frankfurt am Main

Flow.Movement: 13.10 – 14.10.2018 in Hannover

Flow.Movement: 29.9 – 21.9.2018 in Grafing

Infos: https://dancetoexpress.de/workshops/

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Selbstbewusst sein und selbstkritische Gedanken ausschalten beim Tanzen

So schaltest du Gedanken aus die dich beim Tanzen verunsichern. Falsche Gedanken nehmen Selbstbewusstsein und du fühlst dich unsicher beim Tanzen. Ein unruhiger Geist, ständiges Denken und innere Selbstgespräche können dich aus dem Bewegungsfluss, dem Flow heraus holen. Er ist oft der innere Kritiker, der dich dabei bremst dich frei zu Bewegen. Auch Ängste, die nicht begründet sind, können dich zurückhalten frei zu werden.

Beispiele für blockierende Gedanken:

  • „Ich kann nicht Tanzen.“
  • „Wenn ich mich bewege sieht das nicht gut aus.“
  • „Das sieht total affig aus wenn ich mich frei bewege.“
  • „Ich bin total steif.“
  • „Ich bin total unflexibel.“
  • „Ich habe Rückenprobleme.“
  • „Männer tanzen nicht wie Frauen.“
  • „Ich will so tanzen wie jemand bestimmtes.“
  • „Die halten mich für Bekloppt wenn ich mich so bewege.“
  • „Die Szene wird mich nicht mehr anerkennen, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne.“
  • „Das ist total schlecht im Vergleich mit Person XY.“
  • „Ich brauche einen Lehrer der mir das tanzen zeigt.“
  • „Ich weiß nicht was ich machen soll.“
  • „Was denken die anderen?“
  • „Ich kann meinen Kopf nicht ausschalten.“
  • „Ich weiß nicht was ich da tue und es macht mir Angst.“
  • Generell Unruhe im Kopf. Selbstgespräche beim Tanzen

Gründe und Herkunft solche Gedanken

Missgunst anderer Menschen.

  • Du spürst ihre Gefühle der Missgunst. Wie ein Magnet, je weiter du dich von ihnen Entfernst, um so weniger ist davon spürbar.
  • „Pass dich an. Mach dich klein wie wir.“

Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft

  • Gut Aussehen
  • Anderen gefallen (Jury, Freunde, Szene)
  • Du „musst“

Schule

  • Der Lehrer kann es, ich muss es machen
  • Ich bin gut wenn ich brav nachmache
  • Selbst denken und kreieren wird selten gefördert
  • „Normal“ sein.
  • Etwas das wie Arroganz aussieht ist in Wirklichkeit Selbstwertschätzung.

Medien

  • Wie Tanz auszusehen hat
  • Wie ein Tänzer sich zu zeigen hat

Unruhiger Geist

  • Verkopftes Leben. Denken ist in dieser Gesellschaft alles. Fühlen weniger.
  • Fühlen, Fühlen, Fühlen
  • Augen zu machen, Fühlen
  • Achtsam Atmen beim Tanzen

Ein Grund mehr die schlechten Gedanken durch gute zu ersetzen

  • Bei Auflösung all dieser Gedanken befreist du dich im ganzen Leben
  • Tanz und Kunst allgemein ist ein kleine Abbild vom ganzen Leben
  • Überwindest du die Hürden im Tanz kannst du sie im Leben auch überwinden.

Die nützlichen Gedanken

  • „Ich löse mich vom inneren Zwang mich beweisen zu müssen.“
  • „Ich löse mich vom Streben den Erwartungen anderer entsprechen zu müssen.“
  • „Ich löse mich von dem Bedürfnis die Anerkennung meines Umfeldes zu erhalten. In dem ich mich selbst beim Tanzen ausdrücke hebe ich einen Schatz, der mich in meiner ganzen Seele erfüllt.“
  • „Ich wage den Schritt in die Freiheit, den die Missgönner selbst fürchten.“
  • „Am Anfang wirkt immer unelegant und unfertig aus. Das ist ein Gesetz der Natur, dem jede Entwicklung unterworfen ist.“
  • „Person IX ist sehr gut in dem was sie tut. Ich bin sehr gut in dem was ich tue.“

Wie du die blockierenden Gedanken durch die nützlichen Austauscht erfährst du am Ende des Videos. Ich zeige eine kleine Selbsthypnose-Übung mit der sich vieles leicht korrigieren lässt.

So findest du einen Raum zum Tanzen

In diesem Video erkläre ich dir wie du einen Raum finden kannst in dem du Tanzen und Trainieren kannst.

Hin und wieder erzählen mir Menschen, dass sie Lust haben zu Tanzen aber keinen Raum dazu haben. Gerade wenn es ums Freie Tanzen geht, wirst du selten auch Angebote dazu in Tanzschulen finden. Die beste Lösung meiner Meinung nach ist es sein eigenes Training zu kreiren. Dazu brauchst du erst mal einen Raum.

Diese Kriterien sollte der Tanzraum erfüllen:

  1. Ein Raum sollte einen sauberen Boden haben. Im Idealfall hat der Raum einen warmen Holzboden.
  2. Der Raum sollte eine gute Atmosphäre haben. Es gibt Räume die sind trist und kalt. Es gibt Räume die sind motivierend und man fühlt sich darin wohl. Letzteres ist auch gut fürs Tanzen.
  3. Du solltest Krach machen können ohne dass sich deine Nachbarn daran stören. Es kann sein, dass du herum trampeln willst. Es kann sein, dass du laute Musik hören willst. Beides solltest du nach belieben machen können.
  4. Der Raum sollte im Winter beheizt sein. Wenn der Raum kalt ist kommt der Kreislauf schwer in Fahrt. Dann bewegt man sich eher zäh.

Hier ein paar Ideen wie du an einen geeigneten Raum zum Tanzen kommst

  1. Der optimale Fall: Yoga-Studios. Du kannst den Betreiber eines Yoga-Studios fragen, ob es Zeiten gibt in denen der Raum nicht genutzt wird. Dann kannst du dem Betreiber anbieten entweder den Raum Stundenweise zu für dich zu mieten oder du bietest an ein regelmäßiges feies Tanztraining anzubieten. Im ersten Fall würde ich eine Stundenmiete von maximal 4 Euro/Stunde annehmen. Das ist für den Betreiber nicht viel. Aber für dich als Mieter wäre ein höherer Stundenpreis schon zu viel. Da müsst ihr beide schauen wo eure Schmerzgrenze liegt.
    Die andere Möglichkeit wäre es ein regelmäßiges freies Training anzubieten, an dem jeder Teilnehmen kann, der interessiert ist (viele haben auf sowas Lust). Du bist dann dafür verantworlich dass es jede Woche statt findet. Du kümmerst ein wenig um die Werbung, die Musik und dass der Raum sauber hinterlassen wird. Von den anderen Teilnehmern nimmst du einen Kursbeitrag von etwa 5-10 Euro pro Training.
    Dieses Modell kannst
  2. Weitere Möglichkeiten wie du beispielsweise in deiner Wohnung, zum Beispiel in deinem Wohnzimmer Platz schaffen kannst erfährst du in dem Video…

Mehr Videos gibt es hier   Video Tutorials.

Wie du Selbstkritik überwindest und Magie im Tanzen zulässt

Beim freien Tanzen drückst du ein Gefühl in Bewegung aus. Im Alltag treffen wir aber meistens Entscheidungen mit dem Kopf. Hier lebt dein innerer Kritiker. Er kann dich dazu bringen an die selbst zu zweifeln: „Ich kann das nicht“ oder „Das sieht bescheuert aus“. Wie du deinen inneren Kritiker beim Tanzen los wirst erfährst du hier. „Wie du Selbstkritik überwindest und Magie im Tanzen zulässt“ weiterlesen

Urbane Tänze und Zeitgenössischer Tanz – Ein Austausch mit Potential

Das enorme Potential, welches im Austausch zwischen Zeitgenössischem Tanz und Urbanen Tänzen liegt, weckt zunehmend das Interesse in beiden Welten. Worin genau das Potential beider Welten besteht und wie sie voneinander profitieren können verrät uns Murat Alkan. Der gebürtige Berliner war viele Jahre als Hip-Hop Tänzer in der Szene deutschlandweit unterwegs. Er studierte Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er heute (2016) seinen Master in Tanzkomposition macht.

„Urbane Tänze und Zeitgenössischer Tanz – Ein Austausch mit Potential“ weiterlesen

Was ist Experimental Urban Dance

Fotoshooting Ingolf Bode Frank Döllinger Urbaner Ausdruckstanz 5

 

Der Begriff

Experimental Urban Dance (urbaner experimenteller Ausdruckstanz) entsteht aus dem Wunsch nach mehr Raum für kreative Entfaltung. Der Begriff „Urban“ bedeutet, dass die Tänzer ihre Wurzeln überwiegend in der Hip-Hop-Kultur (Breakdance, Popping, Krumping, Hip-Hop New-Style) haben. Als „Experimental“ werden Bewegungen bezeichnet, die aus der Erforschung neuer Bewegungskonzepte und Ideen geschöpft werden und im Mainstream selten zu sehen sind. „Was ist Experimental Urban Dance“ weiterlesen